Im Bereich der heutigen Bodeniederung des ehemaligen Landkreises Staßfurt fanden sich neben der Bode mit ihren Nebenläufen nur sehr wenige Gewässer. Dies änderte sich grundsätzlich, als mit dem Ende des Braunkohleabbaues in der Egelner Nordmulde, beginnend in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, weiträumige Geländeabsenkungen entstanden, welche nach Einstellung der Wasserhaltungen der Schachtanlagen durch den Wiederanstieg des Grundwassers auf den ursprünglichen Wasserstand, zu einer großen Anzahl von Standgewässern mit unterschiedlichster Größe wurden.
Diese Gewässer haben sich im Laufe der Jahre zu wertvollen Sekundärbiotopen mit reichhaltiger Naturausstattung entwickelt. So sind beispielsweise große Teile der Westerwiese bei Unseburg zu Flächennaturdenkmalen erklärt worden und besitzen damit einen naturschutzrechtlichen Schutzstatus. 

Die Westerwiese

Das durch Senkungserscheinungen infolge des Untertageabbaues von Braunkohle entstandene Gebiet “Westerwiese” bei Unseburg weist eine Größe von ca. 15 ha auf und liegt nördlich der Ortschaft Unseburg im Landkreis Aschersleben-Staßfurt (Sachsen-Anhalt). Es wird im Süden durch das Flüsschen Bode und im Norden durch die Straße Atzendorf-Wolmirsleben begrenzt.
Gekennzeichnet ist die Geländestruktur von zahlreichen mit Wasser gefüllten, erdfallähnlichen Trichtern (Brüchen), die zusammenhängend überflutet sind und so zu unterschiedliche Wassertiefen führen.

Im südlichen Bereich (Ufer) stehen zwei Vereinsboote zur Verfügung, welche jeweils zu einem Preis von 8 € /Tag gemietet werden können.



                                                             



Die Kamplake      
Die Wasserfläche beträgt ca. 13 ha. Sie besitzt zumindest teilweise ausgeprägte Ufergehölze. Fast das gesamte Ufer ist von einem Schilfgürtel umgeben, wobei dieser an den nördlichen und östlichen Seiten am stärksten ausgeprägt ist. Am westlichen Ufer befindet sich eine Steganlage. Der See hat im Durchschnitt eine Wassertiefe von 2,5m bis 4m.
Im westlichen Bereich (Steg) stehen zwei Vereinsboote zur Verfügung, welche jeweils zu einem Preis von 8 € /Tag gemietet werden können.


                                                             




Die Bode von Brücke Wolmirsleben ( am Mühlenkolk/ Stappenbrücke ) bis zum Wehr Rothenförde
Die einbezogene Angelfläche beträgt ca. 10 km des Flusslaufes. Die Tiefe der Bode nimmt von der Brücke Wolmirsleben zum Wehr Rothenförde stetig zu. So hat man bei gezogenem Wehr teilweise nur Tiefen von 40 cm und kann bei geschlossenem Wehr in dessen Nähe bis ca. 2,5m Tiefe erreichen. 
Auch der Seitenarm der Bode (Mühlgraben) der unterhalb von Unseburg seinen Einlauf in die Bode hat, kann bis hin zur Verlängerung der Linie Stappenbrücke bei Tarthun beangelt werden.

   
                                                    
  



Der Holl´sche Bruch
Die Wasserfläche des Holl´schen Bruch beträgt ca. 2,5 ha. Die Nordseite ist teilweise von einem Schilfgürtel und einem Baumbestand gesäumt. Die Südseite wird von einem steil ansteigendem Hang abgegrenzt. Im südöstlichen Bereich befindet sich ein steiler Kalkberg. Die Tiefe des Sees schwangt zwischen 2m und 8m. Diese Seefläche ist ausschließlich Vereinsmitgliedern vorbehalten!